Tag 5 - Gänse, das Château de Puyguilhem, die Höhle von Villars
Mit dem Auto ... oder noch besser, mit dem Fahrrad!
Wenn Sie Ihren Ausflug im Moulin de l'Abbaye in Brantôme beginnen, rate ich Ihnen zu einer Radtour. Sie können auf einer Straße durch einen malerischen Wald mit Kastanienbäumen fahren, in dem Sie kaum Autos antreffen werden.
Sie fahren zunächst zum Château de Puyguilhem, nur etwa 20 km von Brantôme entfernt, bei dem es sich eher um ein Jagdschlösschen aus der Renaissance handelt.
Damit verbinden können Sie eine Besichtigung der Höhle von Villars. Dabei fahren Sie über Lachapelle-Faussé, wo Sie die Gänseaufzucht auf den Feldern sehen können. Eine schöne ländliche Gegend mit den Gänsehirten und den Apfelbäumen, deren Schatten die Gänse aufsuchen. Sie können sie bis in den Herbst hinein dort antreffen. Dann beginnt die Zeit des Stopfens, sobald der Mais geerntet ist. Hier sollten Sie unbedingt mit dem Fahrrad hinfahren, denn mit dem Auto besteht die Gefahr, dass Sie zu schnell vorbeifahren. Sie können sogar stehen bleiben. Die Gastfreundschaft ist ein Wesensmerkmal des Périgord und man wird Sie gerne einladen.
Die Höhle von Villars ist eher klein, aber man findet hier das gesamte Repertoire der großen Höhlen des schwarzen Périgord. Sie wurde 1953 vom Höhlenforscherverein aus Périgueux entdeckt. Der bereits erschlossene Teil der Höhle gehört zu einem sehr großen Netz, von dem bisher 13 km kartographisch erfasst sind. Sie finden dort alle Arten von Konkretionen, die beeindruckendsten aus Kalkspat mit feinsten Stalaktiten, lichtdurchlässige Draperien, unzählige Stalagmiten, prähistorische Zeichnungen. Unter einen Beschichtung aus Kalkspat, die ihnen die typische blaue Farbe verleiht, können Sie eine Freskomalerei mit Pferden sowie die bekannte Szene des Zauberers und des Bisons, eine der wenigen Darstellungen eines Menschen in der prähistorischen Kunst, bewundern.